Über mich

In München geboren begann Laura Möhr im Alter von sechs Jahren Bratsche zu spielen, war Schülerin von Erich Krüger am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar und studierte bei Tatjana Masurenko in Leipzig, bei Jean Sulem in Paris sowie bei Tabea Zimmermann und Lars Anders Tomter an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin (Masterabschluss 2012).

Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und nahm an Meisterkursen bei Thomas Riebl, Kim Kashkashian, Atar Arad und Nobuki Imai teil. 2010/11 war sie Akademistin des Deutschen Sinfonieorchesters Berlin (Ferenc-Fricsay-Stipendium).

Im Rahmen zahlreicher Kammermusikprojekte (Steans Institute for Young Artists Chicago, Open Chamber Music Prussia Cove, Villa Musica Schloss Engers) trat sie gemeinsam mit Patrick Demenga, Ilan Gronich, Viviane Hagner, Frans Helmerson, Laurence Lesser, Natalia Prischepenko, Gustav Rivinius, Antoine Tamestit, Quirine Viersen und Wen-Sin Yang auf und konzertierte beim Festival Manifeste Paris, beim Foyer Junger Künstler, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Rencontres Musicales avec Cédric Pescia Lausanne sowie beim Zeitkunst Festival.

Neben der Kammermusik bildet die moderne und zeitgenössische Musik einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit. Sie war mehrfach Teilnehmerin der von Pierre Boulez gegründeten Lucerne Festival Academy und nahm an Tourneen des Ensemble Intercontemporain teil. Regelmäßig bringt sie neue Stücke zur Uraufführung, darunter Werke von Sarah Nemtsov, Milos Tadic, Helena Winkelman.

Viele Jahre war sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der rheinland-pfälzischen Landesstiftung Villa Musica sowie von Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. Berlin.

2013/14 war sie Solobratschistin des Stuttgarter Kammerorchesters und arbeitet seitdem freiberuflich. Sie ist häufiger Gast in der Kammerakademie Potsdam und Mitglied der Heidelberger Sinfoniker und spielte u.a. bei der Geneva Camerata und im Münchener Kammerorchester.

Sie spielt ein Instrument von Stephan von Baehr, Paris, und einen Bogen von C. Hans-Karl Schmidt, Dresden.